Steyer Saxophonquartett.

Katja Gangoly – Sopransaxophon, Altsaxophon, Flöte
Kathrin Lemke – Altsaxophon, Baritonsaxophon, Bassklarinette, Flöte
Edith Steyer – Tenorsaxophon, Altsaxophon, Klarinette, Flöte
Almut Schlichting – Baritonsaxophon, Altsaxophon

Das Steyer Saxophonquartett speist sich aus 4 Berliner Saxophonistinnen, die sich sowohl als Solistinnen am Instrument, wie auch als Komponistinnen besonders hervorgetan haben. Mehrfach vom Berliner Senat, wie auch der GEDOK (Gemeinschaft der deutsch-österreichischen Künstlerinnen) für ihre besonderen musikalischen Einzelleistungen gewürdigt und gefördert, sind die 4 Frauen ein fester Bestandteil der Berliner Jazz Szene und dort sowohl als Bandleaderinnen und Projektleiterinnen tätig, als auch als Intrumentalistinnen in den verschiedensten musikalischen Bereichen.

 

Die studierten Musikerinnen und Multiinstrumentalistinnen veröffentlichten mehrere CDs und touren mit ihren Bandprojekten und musikalischen Engagements vor allem durch den deutschsprachigen Raum.

Zusammengestellt durch Edith Steyer, steht im Steyer Saxophonquartett die Synthese von Theater und Musik im Vordergrund. Für “Fürst Pücklers Utopia” in Cottbus (Spielzeit 2010/11) wurde z.B. in täglicher Probenarbeit die Musik des amerikanischen Komponisten James Reynolds in Verbindung mit unkonventionellen, theatralischen Bewegungsabläufen einstudiert.

 

 

 

 

Unter der Leitung des Regisseurs Johann Kresnik entstand ein außerordentliches Stück, das nicht zuletzt durch die szenisch-musikalischen Einlagen der Saxophonistinnen zum skurilen Spektakel avancierte. Die Koppelung von Bewegungsabläufen an Klangerlebnisse weckt Assoziationen an dadaistische Kunst-Ereignisse, wie auch an Aktionen der einige Jahrzehnte später ins Leben gerufenenen Fluxusbewegung.

“Tonangebend aber ist das Steyer Saxophonquartett ( Katja Gangoly, Kathrin Lemke, Edith Steyer, Almut Schlichting), das immer wieder zwischen und in den Szenen aufmarschiert, mal jazzig, mal schrill, mal melancholisch diese Lebensreise begleitet” das Orchester, Januar 2011